23.10.2017

Am Montag den 30.01.2017 haben 33 Feuerwehrmänner und –Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Weyarn Verschiedene Varianten der Eisrettung am Seehamer See geübt.
Übungsleiter Daniel Arbinger machte die Problematik deutlich: zum einen komme es auf nahezu jede Sekunde an, wenn es darum geht, eingebrochene Menschen aus dem eiskalten Wasser zu retten. Ebenso wichtig sei aber die Eigensicherung der Feuerwehrler. Man dürfe nicht noch weitere Menschen in Gefahr bringen.
Alles, was aufs Eis gebracht wird, wird angeleint. Nicht nur die Retter, sondern auch Hilfsmittel wie Spineboard, Schleifkorbtrage oder Teile einer Steckleiter. Man könne versuchen, der eingebrochenen Person ein Seil oder einen am Ufer vorhandenen Rettungsring zuzuwerfen. In einem besonderen Eis Rettungsanzug, über den die Weyarner Feuerwehr verfügt, ist man als Retter vor Auskühlung und Untergehen im kalten Wasser geschützt. Der Anzug kann schon während der Fahrt zum Einsatzort angelegt werden.
Im praktischen Versuch in dem Rino Angelicchio unser Opfer mimte, wurde deutlich, dass es viel schneller geht, im Eis Rettungsanzug mit Spineboard zum Verunglückten zu robben, als die Steckleiter-Teile vor sich her zu schieben.
Möglichst wenig bewegen
Nach der Rettung sollte man das Opfer mit Hilfe von einer Schere von den nassen Kleidern befreien und mit Rettungsdecken wärmen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes möglichst wenig bewegen.

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